Persönliche Erfahrungen
mit der ARGE Märkischer Kreis

Thema: Zwangsumzüge - ein altes deutsches Erbe


Die älteren Bürger Iserlohns werden sich vielleicht noch erinnern. Es war einmal eine Zeit als Nachbarn, Freunde und Bekannte gegen deren Willen umziehen mußten. Ghettobildung und Deportationen galten als legitim und wurden gesetzlich verordnet. Grundlage war das vergiftete Denken des Nazi-Regimes. Pervertiertes Gedankengut wurde in Gesetzeswerke gegossen. Diese Gesetze sollten für 1000 Jahre Gültigkeit haben.

Wer aus Hemer kommend über den Friedhof der Zwangsarbeiter des Stalag VI A durch die Wermingser Straße in Iserlohn über den ehemaligen ''Adolf-Hitler-Platz'' zum Hauptbahnhof bummelt, wird erinnert:

Besonders hervorzuheben ist für mich persönlich das denkwürdige ''Projekt Stolpersteine'' des Künstlers Gunter Demnig.

       


Aber auch die Gedenkstätte in Bahnhofsnähe möchte zum Nachdenken anregen:





    Das wird aus Ihrer Eigenheimzulage werden, wenn Ihre Firma Sie ''entsorgt''.

       


Der Modetrend für ausgemusterte Alg II-Empfänger geht damit klar hin zu Wohncontainern und Wohnhöhlen.

wohnhoehle.jpg, 133 kb      


Mit den menschenverachtenden Verschärfungen (ab 01.01.2007) bei der Umsetzung der Sanktionen gegen Betroffene erwarten Fachleute eine Zunahme Alg II-bedingter Obdachlosigkeit.
Durch die aktuellen Änderungen im Sozialgesetzbuch II, die nunmehr bei Hartz-IV-Empfängern als Sanktion die Leistungskürzung auch bei den Mietkosten ermöglicht, sei es durchaus vorstellbar, dass die Zahl der wohnungslosen Haushalte ansteige.
Heidrun Schulz, Leiterin der Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werkes
IKZ Archiv vom 02.02.2007 ''Wallstraße 13 als ''Reserve''''


Muster-Widerspruch gegen die ''Aufforderung zur Senkung der Kosten für die Unterkunft'' beim erwerbslosenforum.de
Antrags-Formular: Mietbescheinigung  zur Vorlage bei der ARGE.